Angebote

In Köln bieten wir – in nicht-pandemiezeiten – Stadtteilführungen in Nippes und in der Südstadt an. Außerdem geben wir online oder in Präsenz unseren Vortrag „Zur Konzeption kolonialkritischer Stadtrundgänge“.

Termine für offene Führungen geben wir auf Instagram, Facebook sowie über unseren Newsletter bekannt. Unsere Führungen können auch individuell für Gruppen gebucht werden.

Bei Interesse schicken wir gerne weitere Infos zu unseren Buchungskonditionen.

Das Nippeser „Afrika Viertel“

Eine kolonialkritische Stadtteilführung

In zahlreichen Städten gibt es Straßennamen, die in Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit stehen. So auch in Köln. Der Rundgang im sogenannten „Afrika-Viertel“ gibt tiefere Einblicke in die koloniale Vergangenheit Kölns und Deutschlands und macht auch die Geschichten von Kolonialmigrant*innen und wichtigen Widerstandskämpfer*innen sichtbar. Darüber hinaus wird thematisiert wie koloniale Strukturen und Denkmuster heute noch unser Zusammenleben prägen.

Referentin: Bebero Lehmann

(Post)Koloniale Spuren in der Kölner Südstadt

Eine kritische Stadtteilführung

In unserer Führung durch die Kölner Südstadt zeigen wir, dass der deutsche Kolonialismus vor unserer Haustür stattgefunden und nachhaltig auf das Veedel gewirkt hat: Wir stellen Akteur*innen aus den kolonialisierten Gesellschaften vor, erzählen von anti-kolonialem Widerstand und weißen Bürger*innen, die die koloniale Idee verankerten. Koloniales Denken betraf sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens, wie: Alltag, Kultur, Wirtschaft oder Wissenschaft. Wir richten einen feministischen Blick auf damalige Geschlechterverhältnisse und betrachten kritisch rassistische Kontinuitäten seit dem 19. Jahrhundert bis heute. Und fragen: Was hat Kolonialismus eigentlich mit uns zu tun?

Referentinnen: Azziza B. Malanda und Merle Bode

Zur Konzeption einer kolonialkritischen Stadtteilführung

Vortrag

Der deutsche Kolonialismus hat auch in Köln stattgefunden und nachhaltig auf die Stadt und ihre Bewohner*innen gewirkt: Koloniales Denken betraf sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens, wie Alltag, Kultur, Wirtschaft oder Wissenschaft.

In unserem Vortrag gehen wir auf verschiedene Aspekte bei der Konzeption unseres kritischen (post)kolonialen Stadtrundgangs in der Kölner Südstadt ein: mit welchen Perspektiven zum Kolonialismus sind wir bei der Recherche konfrontiert, welche Erzählungen können die hegemoniale Geschichtsschreibung kritisch beleuchten, wie finden wir Orte kolonialer Geschichte in unserem Stadtviertel und was hat (post)Kolonialismus eigentlich mit uns persönlich zu tun? Wir richten einen feministischen Blick auf damalige Geschlechterverhältnisse und betrachten kritisch rassistische Kontinuitäten seit dem 19. Jahrhundert bis heute.

Vortrag momentan mit Azziza Malanda und Merle Bode. 

Vortrag bei Langer Donnerstag Museum Ludwig/ Foto: Nathan Ishar

Workshop

in Vorbereitung